Ausbau ÖV: IR-Langstreckenverbindungen

Zwischen Brig und Chur – zwei wichtigen Verkehrsknotenpunkten – soll eine komfortable Direktverbindung gewährleistet werden.
Problem
Zurzeit erfolgt der Verkehr zwischen dem Oberwallis und der Surselva sowie der Anschluss an die Gotthardachse mit veraltetem Rollmaterial und erfordert ein bis zwei Umstiege. Es fehlen Anschlüsse am frühen Morgen und am späten Abend.
Lösung
Mit den Rhätischen Bahnen und der Matterhorn Gotthard Bahn die Planung von stündlichen Direktverbindungen Chur-Brig mit zahnradtauglichen Triebzügen sicherstellen.
Überlegungen
- Kurze/anpassungsfähige Kompositionen
- z.B. 2 x 5 Wagen
- für die Anpassungsfähigkeit an die Nachfrage
- Mehrzweckabteile
- Ski-/Schlittenständer im Winter
- Fahrradständer im Sommer
- reichlich Stauraum: einfacher Transport von Gepäck und Waren
- lange Reisezeit – daher auf allen Strecken:
- Selbstbedienungs-Bar
- Kinderabteil
Strecken
- in naher Zukunft
- Chur – Brig
- mit Abweichung Göschenen
- in ferner Zukunft
- Chur – Meiringen (– Interlaken Ost / – Luzern) (Neubau Grimseltunnel)
- Abweichung "Porta Alpina"
- Abweichung "Bedretto"
Vorteile
- Stärkung der wirtschaftlichen und touristischen Zusammenarbeit entlang des Rhône- und Vorderrheintals
- Reaktion auf einen individuelleren, "Instagram"-ähnlichen und sparsameren Reisestil der jüngeren Generationen (in Ergänzung zum auf den meist älteren und reicheren Touristen ausgerichteten "Glacier Express"-Erlebnis)
- Stärkung der ganzjährigen Erreichbarkeit für Einheimische
Beispiele
- RhB — IR Chur – St. Moritz
- SOB — "Treno Gottardo"
- ZB — IR Interlaken Ost – Luzern